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Eine Einladung der
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Innovationspreis 2007

Der Niedersächsische Bund für freie Erwachsenenbildung verleiht der
Evangelischen Erwachsenenbildung in Oldenburg
den Innovationspreis 2007 für das Projekt

„Interkulturelles und interreligiöses Leben und Lernen in Kindergärten“.

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung!

Das Konzept für die Fortbildung von pädagogischen Mitarbeiter/innen in Kindergärten wurde entwickelt von

  • der Ev. Erwachsenenbildung in Oldenburg,
  • der Ev. Kindergartenarbeit in der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg
  • und dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg e.V., Referat Migration.

Die drei evangelischen Träger haben das Projekt gemeinsam mit „IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle“ durchgeführt. Dabei hatte die Ev. Erwachsenenbildung Oldenburg die Federführung. Das Preisgeld wird für zukünftige Integrationsprojekte der beteiligten Einrichtungen genutzt werden.

Interkulturelles und interreligiöses Leben und Lernen in Kindergärten
Langzeitfortbildung für Pädagogische Mitarbeiter/innen in Tages-Einrichtungen

Das Projekt entstand im Rahmen des Netzwerkes „lernenfürsleben“, das eins von 70 „Lernenden Regionen“ in Deutschland ist.

Ausgangslage: Deutschland ist ein Einwanderungsland. Menschen unterschiedlicher ethnischer, kultureller und religiöser Herkunft leben zusammen. Um dem jeweils Fremden angemessen und für beide Seiten fruchtbar begegnen zu können, brauchen sowohl Migrant/innen als auch Einheimische interkulturelle und interreligiöse Kompetenz.
Diese Kompetenz besteht zum weitaus größten Teil aus einer grundsätzlichen Haltung, die unter anderem von Offenheit, Toleranz und Wertschätzung gegenüber dem Anderen, ebenso aber auch vom Bewusstsein der eigenen Identität und ihrer sozio-kulturellen Bedingtheit bestimmt ist. Neue Erfahrungen und neues Wissen werden im Rahmen dieser grundsätzlichen Haltung verarbeitet. Es ist daher sinnvoll, bereits im frühen Kindesalter die Voraussetzungen für die Aneignung interreligiöser und interkultureller Kompetenz zu schaffen.

Ziel: Die Teilnehmer/innen sollten in ihrer eigenen interkulturellen und interreligiösen Kompetenz gestärkt und dadurch befähigt werden, entsprechende Haltungen, Inhalte und Methoden in den Kindergarten-Alltag einzubringen. Besonderer Wert wurde dabei auf Elternarbeit sowie Sprachförderung gelegt.

Zahlen: Die Langzeitfortbildung erstreckte sich über 1½ Jahre von September 2003 bis Januar 2005 und umfasste 200 Unterrichtsstunden. Sie beinhaltete Kompaktphasen, Inputveranstaltungen, kollegiale Beratungsgruppen und Hospitationen. Während der Fortbildung war ein Projekt zu planen und durchzuführen. Die Projektdarstellung war Gegenstand des Abschlusskolloquiums. Die 16 Teilnehmer/innen kamen aus 11 Kindertagesstätten verschiedener Träger.

Ergebnisse: Von großem Nutzen ist die Tatsache, dass diese Fortbildung detailliert dokumentiert und begleitet wurde. Damit wurde die Möglichkeit für Wiederholungsangebote geschaffen. Die Inhalte dienen als Grundlage für die Entwicklung weiterer Fortbildungen. Außerdem wurden Standards für die interkulturelle Arbeit in Kindertagesstätten entwickelt, die den Einrichtungen beziehungsweise ihren Mitarbeiter/innen unabhängig von der Fortbildung als Leitfaden dienen können.