Eine Kooperations-veranstaltung von
 
 
 
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Fortbildung
Referent*innen für Friedensbildung

in fünf Modulen zu zwei Tagen
vom 10. Mai 2019 bis 23. November 2019 in Hannover

Den Ausbildungsflyer können Sie hier downloaden.

Kooperation der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen
und der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung

Die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland gründet sich auf zwei Pfeiler: Militärisches Eingreifen als „ultima ratio“ auf der einen Seite und zivile Maßnahmen zur Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung auf der anderen Seite. Beide Seiten der Sicherheitspolitik sollen in die Schulen und in die außerschulische Bildungsarbeit hinein vermittelt werden. Während für den Pfeiler „militärgestützte Sicherheitspolitik“ knapp 100 Jugendoffiziere der Bundeswehr in Schulen und deren Umfeld tätig sind, gibt es für den Pfeiler „zivile Bearbeitung von Krisen und Konflikten“ kein entsprechendes, flächendeckendes Angebot im schulischen Bereich.

Die Fortbildung soll aktive und ehemalige Mitarbeiter*innen der zivilen Konfliktbearbeitung, aber auch andere Personen als Referent*innen für Friedensbildung qualifizieren, die anschließend in den schulischen Unterricht als Expert*innen eingeladen werden können.

Die Fortbildung soll unterrichtsbegleitende Expert*innen in die Lage versetzen, vor ihrem beruflichen Hintergrund und möglichst auch ihren praktischen Arbeits- und Einsatzerfahrungen in der zivilen Konfliktbearbeitung
• ihre berufliche Praxis in dem Konzept der Bundesregierung „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ zu verorten,
• die zivile Konfliktbearbeitung als friedenslogisch begründetes Gesamtkonzept darzustellen,
• Elemente und Zusammenhänge der zivilen Konfliktbearbeitung auf unterschiedliche Unterrichtsformate (45 Minuten, 90 Minuten, Projekttag, Vortrag, Unterrichtsgespräch, Podiumsdiskussion etc.) herunter zu brechen und zu präsentieren,
• selbstsicher und souverän im Unterricht aufzutreten,
• die Wirkungsweise ziviler Konfliktbearbeitung darzustellen.

Die Fortbildung wendet sich an in Niedersachsen lebende
Friedensfachkräfte,
Personen, die über das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze in Berlin in Krisenregionen an Einsätzen teilnehmen oder in der Vergangenheit teilgenommen haben.
• Personen, die für „Vorrang für zivil“ eintreten und über eine einschlägige Ausbildung (z. B. Studium im Bereich Friedens- und Konfliktforschung) oder einen beruflichen oder persönlichen Hintergrund verfügen, dass sie diese Position glaubwürdig als unterrichtsbegleitende Expert*innen vertreten können.
 


   

Modul 1


 Christoph Pinkert
Freitag | 10. 5. 2019 | 10 bis 18 Uhr
mit Christoph Pinkert
Religions- und Friedenswissenschaftler, Kulturpixel e.V.
Schwerpunkte: Einstieg in die Fortbildung / Reflektion des im Unterricht zu nutzenden Wordings und der eingenommen Perspektiven (postkolonial/machtkritisch) / Auftreten vor der Klasse, im schulischen Umfeld 

 Ottmar von Holtz
Sonnabend | 11. 5. 2019 | 9 bis 17 Uhr
mit Ottmar von Holtz
Vorsitzender des Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln im Deutschen Bundestag
Schwerpunkt: Leitlinien der Bundesregierung – Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern
 
 
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