KV-Fortbildungen

Gewinnung von Ehrenamtlichen
Donnerstag, 30.01.2020
18:30 - 21:00 Uhr
Details
Die Herzenssprechstunde

Fortbildung für Kursleitungen
Samstag, 18.04.2020
10:00 - 16:00 Uhr
Details

Stellenausschreibungen

Für die Geschäftsstelle der EEB in Osnabrück suchen wir eine(n) Pastor*in als päd. Mitarbeiter*in.

Literatur an Ort und Stelle
Georg Büchner im Elsass

... weitere Infos
... Flyer zur Reihe

Biografiearbeit

Biografiearbeit

Zertifikatskurs März bis Oktober 2020

EEB Forum

Das EEB Forum 2019 fand am 27. Juni 2019 statt.

!! … B i l d e r  zum Forum

Arbeitshilfe des Monats
EEB Niedersachsen im Film
Ein Film über die Geschäftstelle der EEB in Nordhorn
Kurse zum Glauben

Eine Einladung der
Evangelischen Kirche

Jede Kerze zählt

Die Sonne schenkt es uns im Sommer in Hülle und Fülle. Doch jetzt, wenn die Tage kürzer, kälter und dunkler werden, wird uns die Kostbarkeit des Lichts bewusst. Da, wo das Dunkel Zweifel sät, kann nur das Licht sie vertreiben. wahrscheinlich liegt hier auch die Erklärung, warum wir den Kerzenschein in der Winterzeit so lieben. Es ist die Magie einer einzigen Flamme, die zwar die Dunkelheit nicht besiegen kann, aber eben auch nicht von ihr bezwungen wird. Es ist ein winziger Akt des Widerstands – und mag der Kreis, den der Kerzenschimmer erhellt, auch noch so klein sein, er erleuchtet ihn.

Ja, aber könnte man jetzt einwenden, selbst Millionen von Kerzen können die Nacht nicht abwenden. Doch ist das wirklich ein Grund zu resignieren? Ist es nicht vielmehr so, dass jedes noch so kleine Licht etwas verändert? Denn nichts geht wirklich verloren. Und gibt es nicht so viele Möglichkeiten und Chancen, ein Licht zu entzünden – nicht nur mit einem Streichholz? Ein freundliches Wort, eine Geste des Verständnisses, ein zufälliger Akt der Freundlichkeit einem Fremden gegenüber, ein Zeichen, dass wir an einen Menschen gedacht und ihn nicht vergessen haben – all das sind letztlich auch Lichter. Zugegeben, sie sind, jedes für sich genommen, scheinbar unbedeutend. Aber die Wahrheit ist: Nur so lässt sich das Dunkel der Einsamkeit, der Lieblosigkeit, der Gleichgültigkeit und des schlechten Willens vertreiben – nicht mit großen Gesten oder hochtrabenden Plänen. Es sind kleine Lichter, die die Welt zu einem besseren Ort machten können. Mit einer Kerze in der Hand (oder im Geiste) werden wir zwar keine Kriege gewinnen, nicht einmal Schlachten schlagen, doch wir setzen der Nacht etwas entgegen. Friedlich und in aller Bescheidenheit. Und wer weiß, wenn ganz viele kleine Lichter zusammenkommen, kann daraus sogar ein Meer der Helligkeit werden. Denn: „Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden, ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.“ Gesagt hat das der indische Prinz Siddhartha, der später zu Buddha werden sollte. Nur eines ist dabei wichtig – und das nicht nur in der dunklen Jahreszeit: Jede Kerze zählt.

 (Quelle: einfachsein 6/2018)